Aktuelle Neuigkeiten
aktuelles Pfarrblatt
Termine Kinderkirche
Kindermessen
Nachlese Diakonsweihe
Ergebnis PGR-Wahl
Donnerstag, 21. September 2017

Gottesdienste:Sonntag08.15Kapelle Neu Eßling, Breitenleerstr. 440
  09.45Pfarrkirche St. Anna, Breitenleerstr. 247
 Donnerstag18.00Pfarrkirche St. Anna, Breitenleerstr. 247

Inhalte der Hauptseite
Einstieg / Home
Wochenordnung
Terminliste
Pfarrkanzlei
St. Anna stellt sich vor
Kinder & Jugend
Andacht & Gebet
Impressum
Gruppen
Babyparties
Kindersinggruppe
Ministranten
Jungschar
Jugendtreff
Jugendband
Pfadfinder
Gebetskreis St. Anna
Gospelsinggruppe
Bastelrunde
Seniorenrunde
Einfuehrende Worte Drucken

ImageLiebe Pfarrgemeinde !

Zu Weihnachten denken zunächst viele Christen an die Geburt Jesu, vielleicht auch noch an die Heiligen Drei Könige. Ein Fest wird aber fast  gar nicht zur Kenntnis genommen: die Taufe Jesu, die am Sonntag nach Epiphanie gefeiert wird. Dabei beleuchtet gerade dieses Ereignis im Leben Jesu unsere eigene Situation als getaufte Christen.

1. Jesus wird als Erwachsener getauft. Wohl wird Jesus mit der Beschneidung in den Bund hineingenommen, aber er entscheidet sich öffentlich für diese persönliche Gottesbeziehung. Auch wir werden als Kinder (meistens bei uns) getauft, aber die persönliche Entscheidung gehört wesentlich zum Christsein dazu. „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Mk 16,16). Durch die geschichtliche Entwicklung werden bei uns Kinder getauft, da ja schon in der Anfangszeit der Kirche ganze Familien (Häuser) getauft wurden, aber das setzt voraus, dass die Eltern das Kind im Glauben christlich erziehen wollen und auf den Glauben der Eltern hin wird nach dem Glaubensbekenntnis das Kind getauft.

2. Jesus lässt sich gemeinsam mit anderen Sündern taufen, obwohl er keine Sünde hat. Er ist dauernd mit Gott verbunden, die Sünde trennt und entfernt von Gott. Aber er tritt in die Schar und Gemeinschaft mit den anderen ein, weil er ihre Sünde  trägt und sie zu seinen Brüdern und Schwestern macht. Wir können nicht ohne die Gemeinschaft der Kirche glauben, ja ohne die Kirche gäbe es die Botschaft von Gott dem Vater nicht. Zwar muss jeder mit eigener Verantwortung sein Leben meistern, wer sich aber einen eigenen Glauben zurechtzimmert, ohne auf die Korrekturen der Kirche zu hören, wird früher oder später auf seine Grenzen stoßen. Gott ist keine Projektion, kein Hirngespinst, keine Idee, sondern ein lebendiger Gott.

3. Nach der Taufe, nach dem Bekenntnis Gottes, des Vaters zu Jesus Christus als seinem geliebten Sohn, nach der Herabkunft des Heiligen Geistes geht Jesus vierzig Tage in die Wüste. Er hält gleichsam Exerzitien, innere Einkehr, konfrontiert sich mit den Schwierigkeiten der Macht, des Einflusses, des Ruhms, des äußeren Erfolgs in Gottferne – und lebt aus dem Wort Gottes. Wir dürfen und müssen ein Leben lang auf das Wort Gottes hören, aus dem der Mensch lebt. Wir müssen ein Leben lang reif werden, nicht nur im Körper, der später verfällt, in der Bildung, die auch veraltet und überholt werden kann, sondern vor allem im geistlichen Leben, dessen Schätze uns erst im Jenseits erwarten.. „Sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und Diebe sie nicht stehlen können. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Mt 6,20-21). Ein reifer, geistlicher Christ ist ein Schatz für diese Welt.

Gesegnete Weihnachten wünscht IhnenImage

 
designed by
Manfred Grafinger
© 2017 www.pfarrebreitenlee.at
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.